Arbeitsweise


Mit der Schaffung von etwas Neuem beginne ich mit einer Idee. Dazu suche ich mir die geeigneten Materialien zusammen und lege los. Meist zeichne ich meine Ideen nicht auf, kommt aber auch vor.
Auftragsarbeiten nehme ich auch an und dazu habe ich zusammen mit dem Kunden ein Gespräch und fertige eine Zeichnung an.

Beim Schaffen fasziniert mich die Weide immer wieder aufs Neue – wie sehr sie sich biegen und verflechten lässt - auch die kleinsten Rundungen lässt sie mit sich machen.

Immer öfter kommt es vor, dass ich eine Idee im Kopf habe, zu meinem Weidenlager gehe, mir die geeigneten Weiden dafür aussuche - und beginne. Ich flechte und plötzlich kommt durch das Tun eine andere Idee dazu, ausgelöst durch eine Verästelung an einer bestimmten Stelle oder einer Biegung in der Weide. Und schon entsteht ein ganz neues Objekt und ich stehe nach Beenden fasziniert daneben und kann es kaum fassen, wie das entstehen konnte.
Manchmal kommt es mir so vor, als ob die Weide selbst weiß, wie sie denn aussehen möchte!! So passiert es auch, dass ich ohne Vorstellung mich einfach von der Weide inspirieren lasse. Ideen habe ich viele und bin gespannt, welche ich in Zukunft verwirklichen werde.
So auch die Idee, einen Schwerpunkt auf „Fassadenkunst“ (wie ich sie nenne) zu legen. Letztes Jahr bekam ich den Auftrag, einen Eingangsbereich einer Praxis zu verschönern. Da gibt es immens viele Möglichkeiten, denen ich mich nun widmen möchte.

Materialien


Mein Hauptmaterial ist die grüne Weide. Zu Hause habe ich einige Kopfweiden angebaut und auch in meiner Umgebung habe ich die Erlaubnis, Weiden zu schneiden.
Kombiniert mit grüner Weide nehme ich auch gerne geschälte Weiden, Hartriegel, Haselnuss, Äste, Wolle, Filzwolle, Teppichwolle, Binse...